"Zeltstadt" der Pfadfinder St. Georg am Salzgittersee Eine Zeltstadt für 1100 Jugendliche im Alter zwischen sieben und 21 Jahren, dies erregte schon die Aufmerksamkeit am Pfingstwochenende beim Spaziergang um den Salzgittersee. Am Ufer in der Nähe der DLRG-Station hatten die Pfadfinderschaft St. Georg ihre weißen und schwarzen Zelte aufgebaut. Anlaß für das Treffen der mehr als 1000 Jugendlichen aus dem ganzen norddeutschen Raum von Bremerhaven bis Göttingen war das 50jährige Bestehen des Diözesanverbandes Hildesheim der Pfadfinderschaft in diesem Jahr. Bundesweit ist die Pfadfinderschaft mit 100000 Mitgliedern der größte katholische Kinder- und Jugendverband Deutschlands. Seit Mitte 1997 habe man dieses Pfingstzeltlager vorbereitet, berichtet der Diözesanvorstand Thomas-Michael Martens. So ging es am Pfingstwochenende auch nicht nur um Lagerleben, sondern auf die Teilnehmer wartete ein Programm mit Workshops und Gesprächsrunden zu Themen, die den verschiedenen Altersgruppen angepaßt waren. Während die Jüngsten rund um die Jahresaktion ""Movida Bolivia"" mit Gästen aus Bolivien praktische Erfahrungen über Lebensumstände in dem südamerikanischen Land sammelten, beschäftigte sich beispielsweise die Gruppe der 16- bis 21jährigen in verschiedenen Gesprächsrunden mit dem Thema Gentechnik. Per Rollenspiel versetzten sich die Pfadfinder am Sonntag in die Zeit um 1250 vor Christus, um dem Auszug der Israeliten unter der Führung Moses nachzuspüren. In einem 600 Quadratmeter großen Zelt stieg am Samstag abend eine selbstgestaltete ""Wetten-dass-Show"", am Sonntag gab es zum Abschluß Live-Musik und Tanz. Und natürlich brannten abends am Salzgittersee auch die Lagerfeuer.
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